Wissenswertes über Urne & Asche – Dresden – Daniela Brendel

Eine biologische Urne ist eine nachhaltige Form der Bestattungsurne,

die aus natürlichen und biologisch abbaubaren Materialien hergestellt wird.

Dazu gehören beispielsweise Holz, Papier, Salz, Sand, Ton oder Pflanzenfasern. Nach der Beisetzung zersetzt sich die Urne mit der Zeit vollständig und geht schonend in den natürlichen Kreislauf über.

Biournen werden häufig für Natur-, Wald- oder Seebestattungen gewählt, da sie die Umwelt nur minimal belasten.

Viele Modelle können zudem mit Samen oder kleinen Pflanzen kombiniert werden, sodass aus der Ruhestätte neues Leben entstehen kann. In Absprache sogar ein Baum oder eine Blume als lebendige Erinnerung.

Neben dem ökologischen Gedanken steht auch die persönliche und würdevolle Abschiednahme im Mittelpunkt.

Biologische Urnen sind in unterschiedlichen Formen, Farben und Designs erhältlich und können individuell gestaltet werden.

Sie verbinden Nachhaltigkeit, Ästhetik und Erinnerung auf besondere Weise.

Die Asche des Verstorbenen befindet sich im Inneren der Urne.

Nach der Einäscherung wird die Kremationsasche zunächst in eine sogenannte Aschekapsel gefüllt. Ein verschlossener Behälter.

Diese Aschekapsel wird anschließend in die biologische Urne eingesetzt.
Bei vielen biologischen Urnen besteht also die äußere Hülle aus abbaubarem Material, während die Asche sicher im Inneren aufbewahrt wird.

Je nach Bestattungsart und gesetzlichen Vorgaben kann sich auch die Aschekapsel mit der Zeit zersetzen oder dauerhaft bestehen bleiben. In Deutschland gelten dafür bestimmte Friedhofs- und Bestattungsvorschriften.

In Dresden gelten die Vorschriften des sächsischen Bestattungsrechts sowie die jeweiligen Friedhofsordnungen der kommunalen oder kirchlichen Friedhöfe. Grundsätzlich besteht in Sachsen Friedhofszwang.

Die Asche Verstorbener muss also auf einem genehmigten Friedhof oder in dafür vorgesehenen Bestattungsanlagen beigesetzt werden.

Für Urnenbestattungen und biologische Urnen gelten unter anderem folgende Regelungen:

  • Die Asche wird nach der Einäscherung in eine Aschekapsel gefüllt und anschließend in eine Urne eingesetzt.
  • Viele Dresdner Friedhöfe erlauben biologisch abbaubare Urnen, besonders bei Natur- oder Gemeinschaftsgräbern.
  • Die Ruhezeit für Urnen beträgt häufig etwa 20 Jahre, abhängig von der Friedhofsordnung.
  • Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Grabart. Bei Urnengemeinschaftsgräbern sind persönliche Dekorationen oft eingeschränkt.
  • Umbettungen oder das Mitnehmen der Urne sind nur mit behördlicher Genehmigung möglich.

Die kommunalen Friedhöfe in Dresden werden vom Eigenbetrieb Städtisches Friedhofs- und Bestattungswesen Dresden verwaltet. Dazu gehören unter anderem:

  • Urnenhain Tolkewitz
  • Heidefriedhof
  • Nordfriedhof Dresden

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